Denner, Aldi und Lidl erwirtschaften aktuell einen Umsatz von rund CHF 5 Mrd., was wiederum ca. 10% des gesamten heimischen Food-Umsatzes ausmacht. In Anbetracht dieser Entwicklung haben wir uns entschieden, den "Schweiz. Discountmonitor" zu lancieren.
Im Rahmen dieser Studie geht es schwerpunktmässig darum, aus Kundensicht und basierend auf Interviews in ausgewählten regionalen Discount-Hot-Spots u.a. folgende Fragen zu beantworten:
- Wer kauft wie und warum welche Produkte im Discount ein?
- Wie werden die Anbieter und deren Preise wahrgenommen?
- Welches sind die Renner und Penner bei den Markenartikeln, Handelsmarken und Eigenmarken?
In Ergänzung dazu haben wir bei ausgewählten Entscheidungsträgern von Schweizer Handels- und Industrieunternehmen eine Experten-Befragung durchgeführt, um die aus ihrer Sicht erfolgsbestimmenden Faktoren in diesem dynamischen Geschäftsfeld zu ermitteln.
Aus aktuellem Anlass haben wir die Frankenstärke ebenfalls als Thema in die Studie aufgenommen. In einer repräsentativen Onlinestudie wurden die Teilnehmer dazu befragt, welche Händler und Markenartikler aus ihrer Sicht besonders gut und welche weniger gut auf die Frankenstärke reagiert haben.
Seit Jahren werden in regelmässigen Zeitabständen die Gewinner und Verlierer im Schweizer Detailhandel anhand von "hard facts" wie z.B. Verkaufsumsatz, -stellen oder Marktanteil ermittelt. In einer Zeit, in der Medien, politische Entscheidungsträger, Konsumentenschutz-Organisationen und andere Anspruchsgruppen die Entwicklungen im Handel mit Argusaugen verfolgen (und kommentieren) ist es sinnvoll, sich mindestens ebenso intensiv mit den weichen Faktoren und damit der Stimmungslage der Kunden/Konsumenten zu befassen. Denn nur das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung ermöglicht einerseits den Auf-/Ausbau eines schlüssigen, kundenorientierten und individuellen Profilierungskonzeptes und andererseits die qualitative Steuerung und nachhaltige Förderung der eigenen Leistung/Prozesse.
Vor diesem Hintergrund haben wir in dieser Form erstmalig für die Schweiz die Stärken und Schwächen des heimischen Detailhandels und seiner Lieferantenpartner aus Kundensicht analysiert. Die Studie, welche auf einer Befragung von 1'000 repräsentativ ausgewählten Personen aus der Deutsch- und Westschweiz basiert, wird fortan einmal jährlich durchgeführt und in den kommenden Jahren im Non Food-Bereich zusätzlich zum Bekleidungshandel und ergänzend zu den Nahrungsmitteln sukzessiv auf weitere wichtige Teilmärkte ausgeweitet. Sie ermittelt dabei vor allem und schwerpunktmässig Bekanntheitsgrad, Käuferreichweiten, Käuferwanderungen und Markenstärken der einzelnen Anbieter.
Nicht nur, aber auch aufgrund der anhaltenden bzw. zunehmenden Euro-Schwäche, widmen wir uns in dieser Studie zudem auch dem Einkaufstourismus und der sich akzentuierenden Kunden-Abwanderung ins grenznahe Ausland.
In den vergangenen Jahren hat ein Umdenken stattgefunden. Dies hat dazu geführt, dass die verfügbaren Marketinggelder neu aufgeteilt werden. Hauptprofiteur dieser Entwicklung ist der Bereich Trade Marketing und im Speziellen die Verkaufsförderung. Ein jährlich höherer Anteil der verfügbaren Mittel fliesst in möglichst verkaufsnahe Massnahmen und insbesondere in die Inszenierung des Angebots am Verkaufspunkt. Promotionen und deren Erfolg stehen also im Zentrum des Interesses. Dass dabei aber noch zu wenig auf die gemeinsamen Bedürfnisse der Händler und Hersteller geachtet wird und daher kooperative Themen noch zu wenig berücksichtigt werden, haben wir in der im Juni 2011 publizierten und gemeinsamen mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) erarbeiteten Studie "Handelsradar - Trends in der Kooperation von Industrie und Handel auf dem Schweizer Konsumgütermarkt" aufgezeigt.
Unabhängig von der Frage, ob wir uns vor diesem Hintergrund und in Anbetracht des ständig steigenden Austauschs der Kunden/Konsumenten untereinander über Weblogs, Foren oder andere virtuelle Communities bezüglich Promotionen am Anfang einer neuen Ära befinden, stellt sich für alle Marktteilnehmer mehr denn je die Frage, warum welche Promos erfolgreich sind und wie sich erfolgreiche Kampagnen in Zukunft zusammensetzen. Hand aufs Herz: Hätten Sie vor fünf oder zehn Jahren gedacht, dass ein gewisser und ständig grösser werdender Teil Ihrer Kundschaft dereinst nur noch dann über Werbespots erreicht werden kann, wenn diese als Empfehlung eines Freundes oder Bekannten per Mail versendet werden oder bei speziellen Portalen (wie etwa YouTube, My Video oder Google Video) eine hohe Platzierung erzielen?
Wissend, dass sich auch im Retail-Umfeld mehr und mehr Unternehmen mit der sozialen Vernetzung ihrer Kunden beschäftigen (müssen), war und ist die rasante Entwicklung von Facebook, Twitter & Co. auch für uns Anlass genug, um uns im Rahmen der neuesten Ausgabe des Promo-Reportes nicht nur mit der Entwicklung in den angestammten Themen zu befassen, sondern ebenso mit diesen neuen Medien.
Mit der Studie «Convenience Schweiz 2011» befasst sich Fuhrer & Hotz Excellence in Retailing nach 2009 und 2010 zum dritten Mal mit dem nach wie vor äusserst lebendigen und sich stark verändernden Markt der Schnell-, Unterwegs- bzw. Zwischenverpflegung in der Schweiz. In dieser Zeit durften die Studienverfasser gesamthaft von über 14'000 Shoppern - vom Convenience-Enthusiasten bis zum Convenience-Muffel - mehr erfahren über ihre Bedürfnisse, Motive und Wünsche am Kiosk, an Bahnhofshops, an der Tankstelle usw.
In diesem Jahr wurde erstmalig auch im französisch sprachigen Teil der Schweiz befragt in Form von repräsentativen Konsumenten-Interviews in der Deutsch- und Westschweiz.
Zudem wurden die Inputs von über 110 Experten-Interviews (Top-Entscheider aus Handel und Industrie) verarbeitet.
Weiter beinhaltet die über 100 Seiten starke Studie zahlreiche nationale und internationale bebilderte und kommentierte Benchmarks aus der Welt des Convenience-Retail.
So erfahren Sie auch in diesem Report wieder viel Spannendes und Interessantes von der Kunden-/Konsumentenfront, mit der man sich bekanntlich nie genug auseinandersetzen kann. Denn es gibt nur einen Chef. Den Kunden. Und dieser kann jeden in der Firma entlassen vom Vorsitzenden bis hin zum einfachen Mitarbeiter indem er einfach sein Geld anderswo ausgibt (frei übersetzt nach Sam Walton, Wal-Mart).
Zwei Jahre nach der letzten Ausgabe unseres "POS-Reportes" blicken wir mit der vorliegenden Erhebung ein weiteres Mal auf die aktuelle Situation an diesem marketing- und verkaufsseitigen Schmelztiegel, auf die diesbezüglichen Erwartungen und Befindlichkeiten von Handel und Industrie sowie an die bestimmenden Einfluss- und Erfolgsgrössen.
Eines ist klar: In der Theorie sind sich die Marktteilnehmer schon seit längerem darüber einig, dass der Erfolg nur gemeinsam, sprich mit einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Marktpartnern, erzielt werden kann. Die Erfahrung lehrt uns allerdings, dass Wunsch und Wirklichkeit gerade bei den entscheidenden Kooperationsthemen nicht deckungsgleich sind und aufgrund von kurzfristigem Denken und/oder Partikularinteressen leider allzu oft auseinanderklaffen und somit auf der Strecke bleiben.
Was bedeutet das alles nun konkret für die Schweizer Händler und Hersteller? Welches sind die wirksamsten POS-Marketing-Tools und wie können beide gemeinsam ihre Wertschöpfung verbessern? Diese und viele weitere Fragen werden im neuesten POS-Report in gewohnter Form im Detail beantwortet.
Abgerundet wird die vorliegende Exklusiv-Studie mit einer Zusammenfassung und einem Fazit aus Sicht der Studienverfasser.
Der von Entscheidungsträgern aus Handel und Industrie bestätigte Umstand, dass vom Schweizer Convenience-Handel weder quantitative Daten noch qualitative Informationen im Sinne von "wer" kauft "wie" und "warum/warum nicht" vorhanden sind, hat uns dazu veranlasst, uns intensiv mit diesem spannenden und boomenden Markt auseinanderzusetzen.
Die Exklusiv-Studie «Convenience Schweiz 2010» besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil basiert auf einer topaktuellen Expertenbefragung (Inputs von 110 Entscheidungsträgern aus Handel und Industrie) und liefert wertvolle Erkenntnisse zum aktuellen Swiss Convenience-Retail wie auch zu möglichen Zukunftsszenarien.
Der zweite Teil basiert auf dem von Fuhrer & Hotz entwickelten und erstmals durchgeführten Schweiz. Convenience-Handelsmonitor. Basis für diesen Monitor sind über 5'000 Kunden-Interviews beim Shoppen in allen Convenience-Stores (Tankstellen, Bahnhofshops, Airportshops und Nachbarschaftsformate). Diese Händler haben sich am Schweiz. Convenience-Handelsmonitor beteiligt: Agip/Eni, Agrola, Aperto, Avec, Avia, BP, Coop Pronto, Esso - On the Run, k Kiosk, Migrolino, Migrol, Oil!, Ruedi Rüssel, Shell, Spar, Stop & Shop, Tamoil und Volg.
Für die vorliegende Studie wurde eine Stichprobe von über 1'500 Shoppern gebildet und analysiert. Resultat ist ein Überblick mit zahlreichen Informationen zu den Händlern, deren Sortimenten und Dienstleistungen und zum wichtigsten Marktteilnehmer, dem Shopper!
Wenn Sie sich für ältere Studien interessieren, kontaktieren Sie bitte Frau Benkert (benkert@fuhrer-hotz.ch)